Micomics Halloween Special

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Zum Horrorfest stellen wir einige ausgewählte Horrorcomics vor. Am Ende gibt es sogar noch etwas zu gewinnen. Also beweist Nerven wie Drahtseile und durchlebt mit uns die schaurigsten Horrorcomics.

Tarante liest Treehouse of Horror #19 (US)
Halloween und Simpsons sind wie Topf und Deckel und das gehört einfach zusammen. Das Halloween Special flimmert jährlich über die Bildschirme und auch in Comicform erscheint mittlerweile die 19. Ausgabe von Treehouse of Horror. Die Episoden sind immer außerhalb des Kanons und meist ohne inhaltlichen Zusammenhang. Die drei Episoden werden von verschiedenen Teams gestaltet und bieten dabei nicht nur inhaltlich eine große Vielfalt. Das „Monster Mash-Up“ stammt von niemand geringerem als Doug Moench. Mike Kazaleh hält die von Moench entworfene Story bewusst im Zeichenstil der ersten Fernsehfolgen und stellt vom Pinhead, über die Mumie bis zum hirnfressenden Zombie allerlei klassische Horrorfiguren dem armen Homer entgegen, der doch nur etwas Freibier und Donuts wollte.

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Die zweite Episode ist ein frontaler Angriff auf die amerikanische Esskultur und ist somit ein typischer, ironischer Seitenhieb der Simpsons. Tone Rodriguez zeichnet die Geschichte von Ian Boothby, beide Ur-Gesteine im Hause Bongo, und liefern zwar eine unterhaltsame, aber keineswegs außergewöhnliche Arbeit ab. Hier gehen Autor Len Wein und Zeichner Dan Brereton deutlich kreativer mit der abschließenden Episode um. Milhouse und Bart bekommen als Strafe die Aufgabe die Schulbibliothek aufzuräumen und finden dabei ein mysteriöses Buch. Ein getuschtes Artwork mit vielen Tentakeln und dem in Menschenfleisch gebundenen Necronomicon lässt den Leser erschaudern. Als ob die verstaubte Bibliothek im Keller der Schule nicht schon gereicht hätte. Die beiden Lieblingsaliens Kang und Kodos bekommen selbstverständlich auch ihre Gastauftritte, wobei mir persönlich gerade bei diesen Figuren die Stimme fehlt und wenn ich schon bei der Fernsehserie bin, dann empfehle ich doch auch gleich mal das diesjährige Intro von Guillermo Del Toro, der das Who is Who des Horrorgenres auflaufen lässt und dabei kommen gerade seine Filme auch nicht zu kurz.

Simon wird dank David Laphams „Ferals“ (Paninicomics) zum Tier
Was passt besser zu Halloween als Splatter, Werwölfe und viel nackte Haut – richtig, noch genug anderes, aber „Ferals“ von „Stray Bullets“-Autor David Lapham macht, besonders zu Halloween, schon mal ordentlich was her. Denn wo wir Stephanie Meyer sei Dank Vampire wohl vorerst von der Liste der Horror-Monster streichen können ist Laphams „Ferals“ ein krasses Bekenntnis zum Werwolfsmythos und allem was damit zusammen hängt – Ferals SliderDas Wilde im Menschen, Kontrollverlust, ungezügelte Sexualität und und und. Wer „Caligula“ gelesen hat, weiß genau was auf ihn zu kommt, denn Lapham macht vor nichts und niemandem halt und fischt damit in ähnlichen Gewässern wie Garth Ennis oder Al Ewing. Wenn das Schlachten beginnt wird auch vor Frauen und Kindern nicht halt gemacht, das ist natürlich nicht ohne, ordnet sich aber immer der Geschichte unter und wird nie zum Selbstzweck zelebriert. Der Newcomer Gabriel Andrade liefert dabei genau die richtigen Zeichnungen, gerade das Monster selbst ist ihm unglaublich gut gelungen und verbindet perfekt das wilde Wolfsmonster mit der Dynamik eines Menschen, gut durch gerührt mit einer so schon lange nicht mehr zur Schau gestellten Raserei. Wenn das Monster auf die Bühne tritt, bedeutet das Blut, Splatter und einen ganzen Haufen toter Unschuldiger. „Ferals“ inszeniert, ja zelebriert, das Wolfsmonster wie es gemeint war und einst verstanden werden wollte. Vor trashigen B-Movies, vor Action-Einerlei wie „Underworld“ das Blutsauger gegen Mondsüchtige antreten lässt, eben noch vor Team Jakob und Remus Lupin – „Ferals“ ist zügellos, kompromisslos und unangenehm. Und damit genau das Richtige für die schaurigen Tage am Ende des Oktobers.

Marc schnitzt sich einen Lanternjack (Paninicomics)
Was die Bedeutung von Halloween ist, woher dieser Brauch kommt und warum wir zur Zeit um Allerheiligen herum, alles mit Kürbislaternen dekorieren, darum ranken sich die unterschiedlichsten Sagen und Legenden. Martin Frei (bekannt als Zeichner für das deutsche MAD-Magazin, als Schöpfer der Superhero-Satire Superbabe, und den Krimi-Comic Kommissar Eisele) versucht sich in Lanternjack an einer Antwort auf einige dieser Fragen und erweckt so die tragische, irische Volkssage um Jack O’Leary zu neuem Leben. Jack lebt in einer Welt im Wandel; nicht mehr ganz heidnisch, aber auch noch nicht ganz christlich. So ist Jack auch Zeit seines Lebens, einerseits von andersweltlichen Sagengestalten und Feenwesen umgeben, zugleich aber darum bemüht, seinen Platz in der alltäglichen Welt als Dorfschmied zu behaupten. Da er dabei recht erfolglos bleibt, versucht sich Jack beim Fest zu All Hallows Eve ein wenig abzulenken und macht dort eine folgenschwere Bekanntschaft,Lanternjack die sein Leben noch über den Tod hinaus verändern soll. In liebevoll gezeichneten Bildern und mit markanten Charakteren, gelingt es Frei dem legendären, gruselkürbisschwingenden Jack O’Lantern und den Sagenkomplex um Halloween ein neues, buntes Leben einzuhauchen. Dabei ist die Geschichte, trotz Zwischenstopps in Himmel und Hölle, aber nicht durchweg düster und unheimlich gehalten, sondern weist durchaus einen recht subtilen Humor auf, dem es gelegentlich auch gelingt, augenzwinkernd Kritik an den Auswüchsen der modernen Gesellschaft zu üben. Dass dies vor dem Hintergrund einer neuinterpretierten Märchenwelt geschieht, macht die Story um die verschrobene Hauptfigur des Laternenjack gleich noch einen Tick sympathischer. Lanternjack ist ein preisgekrönter Lesegenuss für zwischendurch (2. Platz beim Costa Brava International Comic Award) und eine empfehlenswerte, leichte Lektüre zur finstersten Zeit des Jahres.

Daniel verschlägt es ins Hinterland wo er auf die Freaks of the Heartland (Cross Cult) trifft
Der Horror erreicht mich über das Medium Comic nur selten und gelingt es einem Titel dennoch, dann haben Autor und Zeichner einen guten Job gemacht. Im Falle von Freaks of the Heartland ist Steve Niles in Zusammenarbeit mit Greg Ruth genau dies gelungen. Der Geschichte um Trevor und seinen missgebildeten Bruder Will,freaks der angekettet in der Scheune von Abfällen lebt gibt sich auf den ersten Blick stereotypisch und vorhersehbar. Ersteres stimmt auch und Niles macht schnell klar, wohin die Reise geht.  Dabei nutzt er das offensichtliche und vielfach verwendete Grundgerüst um den Horror dahinter zu transportieren. Nicht das Monster aus der Scheune sorgt für emotionale Reaktion beim Lesen, sondern die Protagonisten die das Umfeld definieren. Mit diesem Konzept erzählt Steve Niles eine Geschichte, die durch ihre Charaktere fesselt. Das durch den kompletten Band aufrechterhaltene Unbehagen wirkt aber nur durch die stimmungsvolle und bedrückende Arbeit von Greg Ruth. Schwere Schatten lassen oftmals nur Andeutungen zu und stets dunkle Kolorierung erschaffen eine kalte und beunruhigende Atmosphäre. In Freaks of the Heartland versteckt sich der Horror und wirkt indirekt auf den Leser, was bei hervorragend wirkt.

Nils trifft auf den Witch Doctor (Image)
Was wäre zu Halloween angesagter als ein irrer Mediziner, der sich dem Heilen von dämonischen Erkrankungen bei Menschen verschrieben hat? Das ist Dr. Morrow. Als Gehilfen hat er einen sehr engagierten Rettungsassistenten und einen obskuren Dämonen, der vom Körper eines jungen Mädchens beherbergt wird. Der Rettungsassistent namens Eric Gast ist für die zwischenmenschlichen Kontakte zuständig und um den Doctor wieder auf den Boden zurückzuholen, WitchDoktordenn den verliert er gerne mal unter den Füßen. Penny Dreadful ist der Narkosearzt der Truppe, denn sie kann mit ihren Dämonenkräften jedes Wesen schlummern lassen. In der Miniserie „Mal Practice“ wird Doc Morrow mit einem fiesen und leider auch sehr tödlichen Parasiten infiziert. Nun muss er mit Hilfe seiner Assistenten eine Möglichkeit finden, sich von dem lästigen Mitbewohner zu befreien. Die Suche nach dem Gegengift erweist sich als dämonischer Spießrutenlauf, bei dem zum einen die Horrorfans auf ihre Kosten kommen und zum anderen auch die Lachmuskeln angeregt werden. So beschwört Morrow beispielsweise die „Chirurgen“, um von ihnen Informationen zu erhalten. Wer die „Hellraiser“-Reihe kennt, wird wissen, wem die drei Gestalten ähnlich sehen. Und wer sich in der Medizin auskennt, der kann verstehen, warum gerade die Chirurgen so dargestellt werden. Insgesamt hat mir die zweite Miniserie mit dem dämonischen Spezialisten wieder ziemlich gut gefallen. Die Zeichnungen wissen zu gefallen und die Story macht auf jeden Fall neugierig auf mehr. Wer also sowohl auf Hellraiser als auch auf Dr. House steht, dem sei diese Serie von Brandon Seifert und Lukas Ketner wärmstens empfohlen. (Bisher leider noch nicht auf Deutsch erschienen!)

Sarah gruselt sich mit den schrägen Charakteren aus Wormwood, Gentleman Corpse (IDW)
Als ich Wormwood, Gentleman Corpse das erste Mal in einem Comicbuchladen in der Hand hatte, war sofort klar, dass ich ihn haben muss. Schön düster, strange und sehr sehr abgefahren. Ben Templesmith, bekannt von Comics wie 30 Days of Night oder Singularity 7, hat hier wieder ganze Arbeit geleistet. Sehr eindringliche Szenarien mit intensiven Umgebungszeichnungen treffen auf schräge Charaktere, wie Wormwood und seinen Kumpanen Mr. Pendulum. Die Story ist schnell erzählt: Wormwood, eine Mischung aus wormwoodzombieähnlicher Leiche mit Made im Auge, sein Bodyguard Mr. Pendulum und der tote Officer Trotsky beschäftigen sich hauptsächlich mit der Bekämpfung von Dämonen, Bier trinken und in Stripclubs rumhängen, was die drei doch sehr sympathisch macht. Das alles geschieht in einer sehr dunklen Atmosphäre, in der sich zwielichtige, merkwürdige und vorzugsweise dämonische Gestalten bewegen. Besonders toll, neben der fantastischen Grafik, ist der unglaublich böse und sarkastische Humor, der sich durch alle drei Bände (Vol.2 und 3 sind natürlich auch sehr zu empfehlen) zieht und mich zum Teil laut lachen ließ. Der Comic ist allerdings nichts für Zartbesaitete, denn allein schon durch die abgefahrenen Zeichnungen, das düstere Setting und den Storyelementen, wird schnell klar, dass es sich doch eher um einen Comic für Erwachsene mit Hang zu Ausgefallenem handelt. Außerdem kommt auch eine gehörige Portion Horror hinzu und Wormwood, Gentleman Corpse ist somit ein idealer Comic für die dunkle Jahreszeit rund um Halloween. Ich habe mich zum Teil schön gegruselt, aber auch sehr viel gelacht und möchte dieses Werk jedem ans Herz legen, der auf der Suche nach einem Comic mit einer ordentlichen Portion schrägem Humor und toller Optik ist, der sich abseits des Mainstreams befindet.

Bei Marcus ist es dieses Jahr ganz „Anders“ (Edition Kwimbi)
Pünktlich zu Halloween erscheint in der Edition Kwimbi eine kleine, aber feine Horroranthologie, in der sich ansonsten anderseher humoristisch tätige Webcomicmacher wie Mario Bühling, Marvin Clifford oder Leander Taubner an einem ganz anderen Genre probieren. Das Ergebnis ist erfrischend „Anders“. Im Stil eines klassischen Episodenhorrors bekommt der Leser überaus abwechslungsreiche Horrorgeschichten, die mit den Formen des Wahnsinns spielen. Von subtil bis explizit sind alle Gruselspielarten dabei. Die einzelnen Beiträge werden mit einer Rahmengeschichte verknüpft, sodass sich am Ende auch der erzählerische Kreis schließt. Man spürt die Begeisterung der Beteiligten für das Format und so mancher Autor blüht regelrecht auf. Befreit von dem kurzen Stripformat, bei dem am besten gleich am Ende eine Pointe steht, entstehen intensive Geschichten, die immer wieder für Gänsehaut sorgen. Auch optisch darf sich im wahrsten Sinne gegruselt werden. Mit schaurig schönen Zeichnungen wird die Atmosphäre aufgegriffen und verdichtet. Dabei probieren die Künstler auch neue Stilmittel aus, die sonst eher untypisch sind. So wirkt die Farbe „blutrot“ in einer ansonsten schwarz-weißen Welt umso intensiver. Anders ist eine Horroranthologie-Perle, die in vielerlei Hinsicht überrascht.

anders_cover_BurriniGewinnspiel

Bis hier sind nur die tapfersten Leser gekommen. Gemeinsam mit kwimbi verlosen wir zwei von den beteiligten Künstlern signierte Ausgaben von „Anders“.  Um an der Verlosung teilzunehmen schreibt einen Kommentar zu diesem Special und verratet uns bei welchem Comic ihr euch so richtig gruselt. Das Gewinnspiel endet am 14.11.13 um 23:59. Das Gewinnspiel ist beendet und die Gewinner wurden gezogen. Gewonnen haben die Kommentare von Rena und Team O. Herzlichen Glückwunsch!

 

 

 

 

 

 

 

Marcus Koppers

Author: Marcus Koppers

Durch verschiedene Comicverfilmungen habe ich das Medium relativ spät für mich entdeckt. Seit dem bin ich besonders den Superhelden verfallen. Aber auch alle andere Geschichten die die Eigenheiten des Mediums nutzen können mich begeistern.

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25 Kommentare

  1. Die Liste der Comics bei denen es mich so richtig gruselt ist einfach zu lang um sie hier zu hinterlassen.
    Das schlimme daran ist, dass die meisten gar nicht gruselig sind, sondern einfach nur so schlecht sind, dass es einen gruselt 😉
    Happy Halloween
    Chris

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    • Marc Schmitz

      Gegen den Kauf solcher Produkte gibt es ein probates Mittel: micomics-Rezensionen sind der ideale Wegweiser um sich im bunten Comicdschungel zurechtzufinden.

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  2. Also ich grusel mich immer besonders bei allem was Rob Liefeld so aufs Papier gebracht hat!

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  3. DonnieB

    Gruseln? Hmm Gruseln? …
    Ich glaub ein „gruseliges“ Gefühl hatte ich bei Grimm Fairy Tales Die Traumfresser Saga

    Fand den Comic sehr toll gezeichnet und war begeistert und hatte ein ähnliches kribbeliges Gefühl(was manch anderer als grusel vllt bezeichnet, ich würds einen wohligen Schauer nennen), als ich die bekannten Sagen-Figuren in neuem Gewand sah.

    Welches Comic ich mehr als verstörend und daher gruselig fand war
    Wohlstand von TeMeL
    Sie hat es geschafft die traurige Realität in einer SEHR gruseligen Dystopie zu zeigen und man hat das Gefühl, nein man weiß beim lesen das diese traurige Zukunft nicht all zu weit entfernt ist.

    Von daher ganz klare Lese und Kaufempfehlung .. 😀

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    • Marc Schmitz

      Rein zeichnerisch sind die Grimm Fairy Tales schonmal alles ander als zum gruseln (s. voriger Kommentar). Dass einem bei so manch einer Neuinterpretation des vermeintlich vertrauten Märchenstoffs der ein oder andere (wohlige) Schauder über den Rücken läuft, ist dann natürlich ein weiterer Bonus^^

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  4. Sehr gutes Special 🙂 ich kenne auch die Titel noch nicht bis auf die Simpsons natürlich und da hole ich mir die deutsche Version, ist glaube ich immer die US-Ausgabe des vorherigen Jahres. Gefällt mir ziemlich gut das Konzept mit den Gastautoren und -zeichnern.

    Was mir noch gut gefällt ist „Grimm Fairy Tales“. Natürlich im Ansatz die bekannten Märchen der Gebrüder Grimm, aber wenn man auf das vertraute Happy End wartet gibt es doch so manche schockende und/oder blutige Überraschung 🙂

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    • Marc Schmitz

      Auch uns macht es Spaß zwischendurch alle mal die Köpfe zusammenzustecken. Und was dabei rauskommt, wenn diese Köpfe sich zum Ziel setzen, ein schaurig-gruseliges Halloween-Special zu präsentieren zeigt, für ein solches Team gibt es nur eins: der Weg nach ganz oben^^

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  5. also am meisten gegruselt hab ich mich bei dem splatter horror comic CROOSED
    die geschichten sind brutal und schonungslos gezeichnet.
    wow mir lief echt die gänsehaut

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  6. Das gruseligste Comic, dass ich in letzter Zeit gelesen habe, war HOLY TERROR von Frank Miller. Es war echt gruselig, zu sehen was Mr. Miller heutzutage für einen Schrott fabriziert.

    Gute Horrorcomics sind Ferals, From Hell und die Schlümpfe.

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  7. Der letzte Comic, bei dem ich mich gegruselt habe, war Stephen Kings ‚N‘, wobei ich beim Lesen sehr häufig an die gleichnamige Kurzgeschichte des Autoren denke, welche bei mir diesen wohligen Schauer des Unbehagens und des drohenden Unheils erzeugt hat. Die Zeichnungen und Farben des Comics haben diese Stimmung m.M.n. sehr gut rübergebracht.

    Von Splatter/Gore Orgien wie z.B. Crossed halte ich persönlich nicht viel, ich bin ein Freund von Filmen/Büchern/Comics, bei denen der Horror im Kopf stattfindet. Aber das kann ja jeder halten, wie er mag 🙂

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  8. Gruseln vielleicht nicht, aber angenehm verstörend dystopisch fand ich zB „Y the last man“, „Auf der Suche nach dem Vogel der Zeit“ (kennt das noch wer?) oder Olivia Viehwegs „Endzeit“

    Ah, und dann natürlich der sexuell explizite, aber toll gezeichnete Manga (?) „In these words“, vor einiger zeit bei Tokyopop erschienen.

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  9. „Locke&Key“ ist eines der gruseligsten Comics die ich je gelesen habe. Ich hätte ehrlich nie gedacht das aus Schlüsseln so eine düstere und blutige Welt erschaffen werden kann.
    Darunter befinden sich auch noch „American Vampire“ und „Hack/Slash“. „The Walking Dead“ habe ich nie besonders als gruselig angesehen jedoch aber als ein spannendes Comicbuch.

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  10. Ich finde „Lanternjack“ zwar nicht wirklich gruselig, aber es transportiert für mich die Stimmung von Halloween und ist somit mein Halloween-Comic des Jahres. 🙂

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  11. Nicht wirklich gruselig, aber immer ein Spaß sind die Simpsons Treehouse of Horror Comics- die zur jährlichen Pflichtlektüre für mich gehören.

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  12. So richtig gruselt es mich bei „The Eighth Seal“ von Thrillbent.
    Weiß nicht genau woran das liegt, finde den Comic sogar an manchen Stellen von der Mimik her sehr mau gezeichnet.
    Hab ihn weiterhin in meinem Feed-Reader^^

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  13. Aaaaaalso Resident Evil Marhawa Desire (die Ausgabe vom Gratis Comic Tag 2013) hat schon den gewissen Gruselcharme für mich versprüht ^^

    Danke übrigens für die Gewinnchance 😉

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  14. Schön, dass mal jemand Wormwood, Gentlemen Corpse erwähnt. Ein meiner Lieblingsserien.

    Wenn es ums Gruseln bzw. um blanken Horror geht empfehle ich immer „The Milkman Murders“ von Joe Casey und Steve Parkhouse. Harter Stoff.

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  15. Erstmal: Wirklich schöner, interessanter Artikel! Habe kaum etwas von den genannten Titeln gelesen und direkt mal eine Bestellung aufgegeben!

    Comics zum gruseln finde ich zum Beispiel die Horrorschocker aus dem Hause Weißblech. Wobei es sich da eher um ein behagliches Gruseln handelt. Im Herbst, drinnen, mit Kerzen.

    Ein wenig gruselig fand ich auch die bisherigen TP von Animal Man (New 52). Und Schmetterlingsnetzwerk ist wirklich gruselig!

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  16. Ich suche leider noch verzweifelt einen Comic, der mich das Grauen lehrt 🙁

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  17. „Severed“ von Scott Snyder bietet ordentliches Gruseln im Hitchcock Stil. Man fühlt mit dem einsamen Jungen mit, der das nächste Opfer eines grauenvollen Serienkillers sein soll. Hat mich im letzten Jahr einige schlaflose Nächte gekostet 😀

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  18. Eine richtige Grusel-Horror-Reihe ist für mit „The Tenth“. Hier hat man eine schöne Mischung aus Erotik und Grusel. ^^

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  19. Der grusligste Comic, der mir je in die Hände gekommen war, ist: Holy Terror!!! So einen abstruser Kram. Mir ist nach knapp zwanzig Seiten die Lust daran vergangen und doch habe ich es bis zum Schluss geschafft.
    Danach habe ich ihn um Mitternacht bei Vollmond mit Hilfe eines Fluchbanners vergraben. Sollen die nächsten Generationen damit klarkommen… 😀

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  20. Von den Vorgestellten gefällt mir Freaks of the Heartland am besten. Einfühlsam, und mit Niles hat man mich fast immer.

    Richtig gruselig fand ich die ein oder andere Hellboy-Episode. Mignola hat ein Talent dafür, das Böse zu zeichen.

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