Der DC Neustart The New 52 – Ein Rueckblick

Der amerikanische Comicverlagriese DC hat sein komplettes Universum umgekrempelt und das gesamte Sortiment auf Nr. 1 zurückgestellt, doch beginnen wir von vorn. Das DC Universum, wie wir es bisher kannten, wurde von dem Megacrossover Flashpoint angestoßen und führte letztendlich zu einer alternativen Superheldenwelt. Ich selbst hatte mich diesen Heften aus persönlicher Abneigung gegenüber Superheldengroßereignissen entzogen. Ein Angebot den Neustart zu rezensieren brachten mich von meiner Entscheidung der Ignoranz des Ereignisses ab und ich erhielt die Hefte des ersten Monats für lau.

Nach den ersten Einblicken entschied ich mich zum Kauf der Reihe Flashpoint, welche in fünf Einzelheften veröffentlicht wurde und sich über das gesamte Sortiment von DC zog. Aus Ge(ldmangel)iz habe ich auf die restlichen Hefte verzichtet und mich nur auf die fünf Hauptausgaben beschränkt. Nur so viel: Flash erwacht in einer Welt, die völlig anders ist, als er sie kannte. Es ist weltweit Chaos ausgebrochen und die Geschichte der Superhelden bis zurück in ihre Anfangstage nicht mehr existent. Flash muss die Zeitlinie wieder herstellen. Den Rest überlasse ich eurer Eigenrecherche bzw. Fantasie, wie es dann tatsächlich zu einem Neustart kommt. In die tiefen Details werde ich an dieser Stelle nicht gehen, denn ich will euch den Lesespaß nicht verderben. Panini hat bereits den Neustart für die deutschen Ausgaben angekündigt und sollte Flashpoint auch hier veröffentlicht werden, lege ich euch die Lektüre ans Herz, denn es wird den Lesegenuss des Reboots erhöhen.

Der Name The New 52 rührt von den insgesamt 52 neugestarteten Serien her und es sind Titel in dieser Riege dabei, welche ich vorher noch nie gehört hatte, was aber auch nicht verwunderlich ist, denn einige Hefte liefen schon vorher mehr schlecht als recht und wurden jedenfalls nicht von meinem Stammladen im Programm geführt. Einige Hefte des Reboots hatten rare Variant Ausgaben, jedoch hatte ein Druckfehler auf dem ersten Green Lantern Cover für eine ungewollte Variant Ausgabe gesorgt. Die Ausgabe mit Fehldruck gibt es bei Ebay mittlerweile für neun Dollar. Insgesamt spricht DC von einem Megaerfolg. Es sind in den ersten beiden Monaten mehrere Millionen Hefte über die Ladentische gegangen. Alle Erstausgaben haben einen 2nd Print erhalten, einige sind bereits beim 4rd Print. In allen Erstausgaben brachte die Chefredaktion ein kleines Suchspiel für die Nerds unter. Das Kapuzenmädel, eine wichtige Figur aus der Flashpoint Mini Serie, auch Time Trapper genannt, tauchte in allen Ausgaben manchmal mehr, manchmal weniger versteckt auf und verursachte die wildesten Spekulationen. Eine der interessantesten Vermutungen ist wohl, dass sich DC eine Rückkehr zum vorherigen Universum geschaffen/gesichert hat und somit eine mögliche Rücknummerierung nicht ausgeschlossen ist. Seitens des Verlages wird dies aber vehement dementiert.

In den letzten Jahren sind bei den beiden Branchenriesen Marvel und DC diese Großereignisse nahezu an der Tagesanordnung, doch selten wurde eine Marketingkampagne mit so hohem Budget, angeblich im zweistelligen Millionenbereich, und einer so intensiven viralen Kampagne auf den Comicleser losgelassen. Der größte Einschnitt für den Fanboy ist selbstverständlich die Neunummerierung. Bei einigen Reihen ist der Leser diese bereits gewöhnt. In den letzten Jahren wurde zum Beispiel Batwoman oder Wonder Woman mehrfach neu gestartet, jedoch gibt es drei langjährige Reihen, welche in absehbarer Zeit die Nummer 1000 erreicht hätten. Die Rede ist von Action Comics (bis Nr. 904), Detective Comics (bis Nr. 881) und Batman (bis Nr. 713), welche allesamt fortlaufend seit den 30er bzw. 40er Jahren veröffentlicht wurden, sich einer treuen Leserschaft sicher war und nun auf zugunsten von Neueinsteigern brüskiert wird. In meinem Berliner Stammladen fiel des Öfteren ein für mich sehr prägnanter Satz: „Batman ist ab jetzt ein abgeschlossenes Sammelgebiet!“ Zu dieser Äußerung hat sicherlich auch die schwankende Qualität bezüglich der Handlung in den Batmanreihen in den letzten Jahren beigetragen. Ich selbst lese Detective Comics und Batman seit knapp 15 Jahren und habe mittlerweile eine umfangreiche Sammlung an Heften die mit kleinen Lücken bis in die 70er Jahre reicht und mit größeren Lücken bis in die 60er Jahre, welche teils allein wegen dem Cover den Kauf lohnenswert machten. Der Verlag hatte mehrfach versucht, die Verkaufszahlen mit gewagten Storylines zu erhöhen. Der Tod von Bruce Wayne ist dabei mein persönliches Negativhighlight, wobei ich die Einführung von Bruce Waynes Sohn Damian mit ähnlichem Argwohn betrachte.

Das DC sich für den radikalen Schritt entschieden hat, auch diese Reihen auf Nr. 1 zurückzusetzen, wird in Fan- sowie Medienkreisen als mutig beschrieben. Der Grundgedanke der Geschäftsführung ist so simpel und nachvollziehbar, wie auch riskant. Die Verkaufszahlen der Verlage stagnieren und in einigen Bereichen sinken sie konstant. Ziel des Neustart war somit einerseits, die Verkaufszahlen zu erhöhen, denn eine Erstausgabe verkauft sich grundsätzlich deutlich besser als laufende Reihen, sowie bestand seit Jahren ein Zugzwang, denn das Durchschnittsalter der Superheldenleser steigt rapide an. Den Verlagen sterben in naher Zukunft die Käufer weg und hohe Nummerierungen könnten den jungen Neuleser sowie dem Wiedereinsteiger vom Kauf und Serieneinstieg abhalten. Mit der Nr. 1 suggeriert man auch ohne Werbekampagne eine neue Geschichte, welche sich für einen Einstieg lohnen würde. Zeitgleich mit dem Neustart hat DC den Veröffentlichungstermin von Printausgaben mit den Onlineausgaben vereinheitlicht, was selbstverständlich die Angebote im Web attraktiver macht. Der Leser muss sich nicht mehr am Mittwoch in den Laden „quälen“ und kann seine Lieblinge auf dem Smartphone oder Tablet genießen. Bei dieser Veröffentlichungsart erhöht sich für die Verlage selbstverständlich deutlich die Gewinnspanne, denn es wird der Druck gespart und ein Ausverkauf ist unmöglich.

Wie radikal der Schritt zur Neunummerierung auch war, so inkonsequent wurde der Neustart tatsächlich umgesetzt. Im eigentlichen Sinne wurde nur das Superman Universum umgekrempelt und neugestartet. Die Reihen Action Comics, Justice League, Superboy und Supergirl beginnen tatsächlich von vorn. Reihen wie Batman, Green Lantern oder Wonder Woman erzählen einfach eine neue Geschichte der Helden und setzen die alten teilweise sogar fort. Hier hätte ich mir mehr gewünscht, denn ich hatte bisher mit dem DC Universum bis auf Batman nicht viel am Hut und freute mich auf die neu in Szene gesetzten Herkunftsgeschichten. Hier wurde ich leider enttäuscht. Wiederum hat sich DC kräftig beim Tochterverlag Vertigo bedient (Animal Man) und gräbt sich somit eventuell selber die Kundschaft weg. Ebenfalls war der Verlag sehr mutig, was den Umgang mit dem Frauenbild angeht. Mit Catwoman war ich persönlich sehr zufrieden, jedoch anscheinend in der Minderheit. Der Vorwurf von Sexismus und Verunglimpfung des Frauenbildes steht im Raum, welchen ich jedoch nur in den Reihen Red Hood und Vodoo nachvollziehen kann, denn seien wir mal ehrlich, Catwoman war schon immer Sex pur.

Marvel startet seit einigen Jahren seine Serien immer wieder neu. Allein in den letzten Monaten sind X-Men, Spiderman, Hulk und auch Daredevil neu angelaufen. Inwiefern diese Strategie von Erfolg gekrönt ist bleibt mir unerschlossen, jedoch in den Häusern IDW, Image und Vertigo sind ebenfalls einige Heftreihe (neu)gestartet worden. Es ist also ein Branchenphänomen und wir werden dies höchstwahrscheinlich in regelmäßigen Abständen auch zukünftig erleben dürfen. In Deutschland und ich als Batman Fan speziell, haben wir bei Panini seit 2001 mittlerweile die vierte Reihe im Regal zu stehen und ich erwarte für das nächste Jahr mit dem The New 52 Deutschlandstart die Fünfte. Schade, dass ich nie eine 100. deutsche Batman Ausgabe erleben werde.

Letztendlich muss ich sagen, dass für mich der Oktober und November recht spannende und abwechslungsreiche Monate waren und ich viele neue Figuren kennen gelernt habe. Meine persönlichen Highlights des Neustarts habe ich hier mal aufgelistet, wobei ich die Reihen Aquaman, Catwoman und Nightwing nicht unerwähnt lassen möchte.

Action Comics

Ich habe über 400 Superman Hefte im Regal und keine davon bisher gelesen, jedenfalls nicht die Superman Stories. Meine Sammlung besteht aus den Superman/Batman Ausgaben von Ehapa aus der Zeit Ende 60er bis Mitte 80er und Kaufgrund war ausschließlich der Batmananteil. Mich schrecken Superkräfte automatisch ab, da unglaubwürdig und für mich als Realist schwer greifbar. SUPERman trägt SUPERkraft schon im Namen und war daher bisher Grund genug für mich diese Figur zu meiden wo es nur ging. Ich bin aber offen für Neues und wurde somit glückliches Opfer der DC-Bosse und Ihrem Rebootplan. Strategie erfolgreich, denn ein Neukunde hat das Heft außerhalb seiner Gewohnheiten gekauft und ist angefixt worden. Ich bin von den beiden erschienen Ausgabe positiv überrascht. Ein Superman in Bluejeans und starker sozialer Ader spricht mich einfach an. Erst vor kurzem wurde mir dieses DC-Urgestein sympathisch, als er in Ausgabe 900 seine amerikanische Staatsbürgerschaft zurückgab, da er dies nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Ich habe diese Ausgabe leider nicht gelesen, jedoch rückblickend kommt es mir wie ein erster Test vor. Wie reagieren die Leser auf einen Superhelden mit moralischen Gewissen, demokratischen Gedankengut und einer Ader für Soziales sowie Umwelt (also einem Al Gore mit Umhang und Superkräften)? Die neue DC-Welt scheint noch nicht den Umgang mit Superhelden gewöhnt. Der hochgelobte Autor Gran Morrison spricht in den ersten Ausgaben einen äußerst wichtigen Aspekt an: Wie bekämpft man ein Wesen, welches scheinbar aus Stahl besteht, über Wolkenkratzer „springen“ kann, ungeheurere Kräfte besitzt und dem auch noch Laserstrahlen aus den Augen kommen? Lex Luther arbeitet mit dem Militär zusammen, um das Wesen im Cape zu analysieren und rüstet eine Sondereinheit zur Bekämpfung aus, was sich aber scheinbar als wirkungslos erweist, jedoch eine gehörige Portion Action in diese Action Comics Ausgabe bringt. Superman hat noch kein komplettes Kostüm, was ich an diesen Ausgaben am besten finde. Er trägt Jeans, ein Shirt mit dem bekannten Logo und seinen Umhang. Es zeigt, dass sich die Figur noch am Anfang seiner Entwicklung befindet und noch improvisiert. Ich ziehe meine Hut vor dieser Idee und der Umsetzung, denn es bringt die Figur des allmächtigen Superhelden dem Leser näher. Er ist einer von uns und das allein mit dem tragen von Jeans. Genial. Im Handlungsverlauf erkennen auch die Bürger von Metropolis, dass Superman einer von den Guten ist und stellen sich gegen das Militär und vor dem vom Kampf geschwächten Helden.

All Star Western

Wir schreiben das Jahr 1880 und der Kopfgeldjäger Jonah Hex reitet in Gotham City ein. Yeah für mich als großer Batman Anhänger, sowie unregelmäßigen Jonah Hex Leser wurden zwei Welten vereint. Für mich war der Kopfgeldjäger sowieso schon immer der Batman in Cowboy-Kluft und jetzt reitet er auch noch in Gotham ein. Danke DC…ihr könnt Gedanken lesen. Er ist entstellt, verwittert, verroht und nicht auf den Kopf gefallen, obwohl er stark danach aussieht. Jonah wird angeheuert um den Schlächter von Gotham zu finden. Ein gewisser Dr. Arkham soll dem Einzelgänger bei den Ermittlungen helfen, da die Polizei in einer Sackgasse zu stecken scheint. Es wird das mittlerweile fünfte „leichte Mädchen“ tot aufgefunden und immer steht ein Wort in blutigen Lettern und unterschiedlichen Sprachen an der Wand geschrieben: Angst. Das klassische Thema eines Hurenmörders like Jack The Ripper: intelligent, wohlhabend, geschützt. Wer jetzt unkt dies wäre doch schon hundertmal geschrieben bzw. verfilmt worden kann ich nur zustimmen, jedoch nicht in diesem perfekten Mix aus Western, Sherlock Holmes und Batman. Gotham sieht aus wie das viktorianische London und tatsächlich findet man sich in einer Story wieder, welche aus Arthur Conan Doyles Feder stammen könnte. Die Stadt ist der Schmelztiegel aus Einwanderern. An vielen Stellen kann man erkennen, welches Vorbild Gotham City schon immer war: der Big Apple. Eines stellt man bereits auf den ersten Seiten fest: Gotham war schon immer ein heißes Pflaster. Schon bei der Ankunft muss sich Jonah den notwendigen Respekt mittels Revolver verschaffen. Auf dem ersten Blick fällt Eines sofort auf. All Star Western ist realistischer als das übliche DC Superheldengesindel und das auch noch in einem eher für Vertigo üblichen Stil. Grobe Zeichnungen, aber kein Grober Unfug, obwohl ich es dort erstanden habe. Details sind nur vorhanden, wo es notwendig ist und alles wirkt wie bei einer alten, verblichenen Fotografie. Ein großes Lob an den Zeichner Moritat, der mir bereits die letzte The Spirit Reihe versüßt hatte.

Animal Man

Die Figur Animal Man war mir bisher vollkommen unbekannt und landete nach der ersten Sichtung im „Einkaufskorb“ nur aus einem einzigen Grund: der Zeichenstil. Ich war erstaunt über dieses Quäntchen Mut zum Anderssein. Ich kannte die alten Ausgaben nicht und wusste daher auch nicht, ob der Animal Man immer so gezeichnet wurde, jedoch war ich überrascht, da ich diese Art von Comics eher aus anderen Verlagen gewohnt bin. Animal Man ist ein Superheld mit Kräften von beliebigen Tieren seiner Wahl, welche er auch willkürlich kombinieren kann. Soweit so gut, so üblich, jedoch ist er Familienvater und selbst die Kinder sind sich über die Nebenbeschäftigung und das Doppelleben ihres Vaters bewusst. Sein Sohn ist so stolz auf ihn, dass er sogar ein Bewerbungsvideo für die JLA drehen möchte. Im wahren Leben ist Buddy ein arbeitssuchender Schauspieler. Nach Drängen seiner Gattin für längere Zeit aus dem Leben als Retter zurückgezogen, ist er dabei aus Mangel an Adrenalinschüben depressiv geworden. Der richtige Partner erkennt das Leid des Anderen und daher schickt seine Frau den Animal Man zurück in den Kampf für die Gerechtigkeit. Ich hatte als Leser seine Erleichterung beim Sprung in Luft förmlich gespürt und es hatte mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. So wie ich das sehe, ist dieser Comic ein Reboot der etwas anderen Art. Hier kommt es mir als Neueinsteiger so vor, als würde der Held nach einer Pause zurückkehren und die Vergangenheit ist im Gegensatz zum Superman Universum nicht ausgelöscht. Ich muss mich an dieser Stelle nochmal wiederholen: Der Comic lohnt sich schon allein wegen dem Artwork von Travel Foreman. Das erzählerische Können von Jeff Lemire setzt dem Artwork und der Reihe nur die Krone auf.

Detective Comics

Schon das Cover der ersten Ausgabe von Tony Salvador Daniel sprach mich als großen Fan des Jokers an. Ein blutverschmierter grinsender Joker in einem Haufen von ebenfalls blutverschmierten Puppenköpfen. Im Hintergrund steht Batman vor der Skyline von Gotham mit einem riesigen Umhang. Ich liebte es. Allein das es die erste Ausgabe ist, war für mich schon ausschlaggebend genug dieses Heftchen mitzunehmen. Zum Inhalt will ich eigentlich gar nicht so viel sagen, denn mit jedem Wort könnte ich die Spannung beim Lesen einschränken. Die ersten Ausgaben sind Meisterwerke in Vollendung und für jeden Batman Fan ein Pflichtkauf. Super gezeichnet und eine Krimihandlung, wie sie schon lange nicht mehr in den Batman Heften zu finden war.

Frankenstein Agent of S.H.A.D.E

Mit Frankenstein in Comicform betrat ich Neuland. Für mich war, ist und bleibt Boris Karloff der einzige Frankenstein. Ich bin aber ein großer Fan von Trash und das Cover des ersten Frankenstein Comics versprach einen riesigen Haufen auf Papier gebrachten Gedankenmüll. Ein Frankensteinmonster mit Schwert und überdimensionierter Gatling Gun, die Göttin Kali mit einem Arsenal an Handwaffen und zu guter Letzt ein japanisches maskiertes Schulmädchen. Nachdem ich die Info verdaut hat, das das kleine Mädel Frankensteins Vater ist, trifft man auf dessen „Field Team“: eine Amphibienfrau, einem Werewolf, einem Vampir und eine Mumie. Die Story ist abstrus, der schwarze trockene Humor dieser Reihe trifft genau meinen Geschmack, die Zeichnungen und die gesamte Aufmachung gefielen mir, denn die Figuren sind trashiger Kitsch in Perfektion. Die kreativ gestalteten Panels von Alberto Ponticelli, insbesondere deren Anordnung auf den Doppelseiten, sind genial und sind es allein schon Wert in diese Reihe mal reinzuschnuppern. Kritiker/Neider sprechen von einem Hellboy-Abklatsch. Ich werte diese Aussagen eher als eine Art von Ritterschlag, denn seien wir ehrlich, mit Hellboy überhaupt verglichen werden zu können ist eine Ehre. Der Autor Lemire schafft es mit der Frankenstein-Story ein neues Feld zu beackern und sicherte somit dem Verlag ein neues Publikum, welches sich sonst das DC-Superheldenmultiversum niemals betreten hätte.

 

 

 

 

Tarante

Author: Tarante

Tiberius Tarante ist der Berliner mit der abgöttischen Liebe zum Medium Comic. Vom Mainstream bis zum Independent Comic verschlingt er alles und als Nerd 2.0 ist er sich bewusst, dass es noch einige Stufen bis zur Allwissenheit zu erklimmen gilt.

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